Was tun gegen Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden sind ein unangenehmes Thema über das in unserer Gesellschaft nicht oft gesprochen wird. Trotzdem hat sie jeder. Dieser Artikel beschreibt alle Probleme im Zusammenhang mit Hämorrhoiden und was gegen Hämorrhoiden hilft. Die Frage "Was tun gegen Hämorrhoiden?" wird Dir hier also beantwortet. Du erfährst schnelle und einfache Tipps, die sofort anwendbar sind.

 

Zudem erhältst Du Wissenswertes über Symptome, Ursachen sowie Behandlungen. Damit bist Du bestens informiert und wirst die Erkrankung mit unseren Tipps und Lösungen schnell wieder los.

 

Was sind Hämorrhoiden überhaupt? - Definition

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Bevor wir Dir die Frage beantworten "Was tun gegen Hämorrhoiden?", solltest Du erst erfahren, um was es sich überhaupt handelt.

 

Als Hämorrhoiden bezeichnet man sackartige, auch knotenförmige Erweiterungen der Venen des Enddarms oder des Afters. Differenzieren kann man zwischen inneren und äußeren Hämorrhoiden.

 

Bei äußeren Hämorrhoiden handelt es sich um vergrößerte Venen. Diese füllen sich mit Blut bei der Stuhlgangentleerung, wenn man presst. Nur wenn in den Venen Blutgerinnsel entstehen, die sich als blaue und kugelförmige Knoten äußern und Schmerzen verursachen, bewirken die Hämorrhoiden Probleme.

 

Bei äußere Hämorrhoiden sind die Ursachen zum Beispiel langes Radfahren oder Sitzen auf einer harten Unterlage.

 

Dagegen entstehen innere Hämorrhoiden durch Vergrößerungen und Veränderungen der Schleimhautpolster mit Gefäßen, die am Übergang vom Enddarm zum After sind. Diese sind mit Blut aus den Arterien gefüllt.

 

Je nach Stadium gibt es unterschiedliche Symptome und Ausprägungen:

 

1. Grad

Die Gefäßerweiterungen sind in diesem Stadium sehr klein und noch im Inneren des Enddarms zu finden. Meist werden sie zufällig bei einer Darmspiegelung oder wegen des hellroten Blutes im Stuhl entdeckt. Dabei sollte man noch keine Schmerzen spüren.

 

2. Grad

Diese sind schon vergrößert und werden bei der Stuhlentleerung ausgeschieden, ziehen sich aber von selbst wieder zurück. Dabei wird der Stuhlgang mit hellrotem Blut sekretiert. Kleinere Blutungen, Brennen und Juckreiz sind Anzeichen.

 

3. Grad

Im dritten Krankheitsstadium machen sich die Hämorrhoiden mit einer spürbaren Größe bemerkbar, Oft hat man deshalb das Gefühl, dass man sich nicht vollständig entleert hat. Neben dem Brennen und Jucken kommt es vermehrt zu Schmerzen. Die Gefäßknoten kehren nicht mehr von allein in den Enddarm zurück.

 

4. Grad

Anders als bei den Hämorrhoiden dritten Grades, lassen sich die Hämorrhoiden im vierten Stadium nicht mehr zurückschieben. Die Gefäßknoten befinden sich nun vermehrt außerhalb des Afters.

 

Häufig wird deshalb auch die Analschleimhaut zum Teil mit herausgebracht. Hämorrhoiden dieses Stadiums bewirken starke Schmerzen und Blutungen als auch große Schwierigkeiten beim Stuhlgang.

 

Auch hier stellt sich die Frage „Was tun gegen Hämorrhoiden welchen Grades oder was hilft gegen Hämorrhoiden?

 

Was sind Ursachen für die Entstehung?

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Bevor Du dir überlegst "Was tun gegen Hämorrhoiden?", solltest Du erstmal über die Ursachen nachdenken.

 

Fördernde Faktoren für Hämorrhoiden

Folgende Faktoren sind dafür bekannt die Erkrankung bei Hämorrhoiden zu begünstigen:

 

-Erbliche Prädisposition

-Bewegungsmangel und viel Sitzen

-Pressen bei jahrelanger Verstopfung

-Ballaststoffarme und unausgewogene Ernährung und zu geringe Flüssigkeitsaufnahme

-Übergewicht

-Übermäßiger Konsum von Alkohol / Drogen

-Schwangerschaft

-Erbliche Bindegewebsschwäche

 

Erbliche Prädisposition

Als erstes sollte man sagen, dass das Venengeflecht und das Bindegewebe im Rektalbereich eine sehr sensible Stelle des menschlichen Körpers ist. Eine erbliche Prädisposition bewirkt, dass dieses sogar noch stärker ausgeprägt sein kann.

 

Jedoch ist eine Prädisposition bei nur 5 % in ganz Deutschland aufzufinden. Bei erwachsenen Betroffenen, die an Hämorrhoiden leiden, würde es bei 10 % der Fall sein.

 

Bewegungsmangel

Bewegungsmangel und keine sportliche Tätigkeit, sowie langes sitzen, zum Beispiel im Beruf, ist eine verbreitete Ursache für Hämorrhoiden. Das lange Abschnüren der Durchblutung führt zu einer Bildung von Kollateralkreisläufen.

 

Man sollte drauf achten immer wieder vom Stuhl aufzustehen und sich zumindest eine kurze Zeit zu bewegen. Zudem könnte regelmäßiges Joggen die Durchblutung verbessern. Damit hast Du einen ersten Hinweis bei der Frage "Was tun gegen Hämorrhoiden?".

 

Verstopfung und Pressen

Durch das Pressen beim Stuhlgang wird der venöse Druck auf den Gewebsbereich zunehmend erhöht. Ein beachtlicher Anteil der Betroffenen leiden an chronischer Verstopfung teilweise jahrelang und pressen beim Stuhlgang sehr stark.

 

Ca. 10% der Hämorrhoidalleiden entstehen so. Wenn die chronische Verstopfung und das starke Pressen die einzigen Gründe für die Hämorrhoiden sind, dann bildet sich die Hämorrhoidenerkrankung meistes im 1. oder 2.Stadium aus. Eine Therapie sollte sich dabei auf die Ernährung, Trinken, Bewegung und Sanierung des Darms fokussieren.

 

Ernährung, Darm und Hämorrhoiden

Eine der bedeutendsten Ursachen für eine Verstopfung ist die Fehlernährung und ballaststoffarmen Nahrung. Gesunde Nährstoffe und ballaststoffhaltige Pflanzenfasern bewirken einen gesunden Darm und das richtige Ausüben der Verdauungsfunktion.

 

Sie ernähren sich schlecht, wenn Sie zu wenig Ballaststoffe und zu viele industriell gefertigte Lebensmittel sowie Fastfood mit zu viel Zucker essen.

 

Ballaststoffe sind unverzichtbar für den Körper, denn sie enthalten lebenswichtige Spurenelemente und erfüllen im Darm wichtige Funktionen. Im Dickdarm helfen die unverdaulichen Stoffe, die Schleimhaut auf den Darmwänden abzutragen und zu reinigen.

 

Wenn der Darm angegriffen wird, hat dies Einfluss auf die Schleimhäute sowie auf die Darmmotorik, da diese träge wird. Das Essen gelangt dadurch länger durch den Darm, wobei der Darm sehr viel Wasser verliert.

 

Er verdickt und es bildet sich eine Verstopfung. Betroffene versuchen sich dann durch Pressen besser zu entleeren. Wenn ein Mensch an einer chronischen Verstopfung leidet, kann man fast immer damit rechnen, dass dieser sich schlecht ernährt.

 

Infektionen und Vergiftungen mit Toxinen wie Schwermetallen führen zu einem starken und chronischen Durchfall. Bei Patienten, die von äußeren Hämorrhoiden betroffen sind, kann das zu Schwierigkeiten führen.

 

Der zu flüssige Stuhl kann zu Irritationen im Enddarm führen. Die Schleimhaut wird nicht mehr richtig abtransportiert und lagert sich an den Darmwänden ab. Zuviel von der Schleimhaut reizt das Bindegewebe der Hämorrhoiden und sie können sich entzünden.

 

Übergewicht

Übergewicht ist eine Ursache, die sich indirekt auf die Bildung von Hämorrhoiden auswirkt. Das Fett, das sich im Bauch sammelt, drückt auf die Organe. Dieser erhöhte Druck wird über den Blutkreislauf bis zum hämorrhoidalen Venenring weitergegeben.

 

Alterung und hormonelle Veränderungen

Aufgrund des Alterungsprozesses, der hormonellen Umstellungen und des Bewegungsmangels verliert das Bindegewebe seine Spannung. Zudem können Toxine die Erschlaffung des Gewebes fördern.

 

In der Schwangerschaft verändert sich der Körper auch, weswegen es zu einer hormonellen Umstellung kommt und das Gewebe weicher wird. Hämorrhoiden entstehen, wenn der Druck auf die Venen zu stark wird und das Bindegewebe nicht mehr entgegenhalten kann. Auch ein starkes Bindegewebe kann den starken Druck nicht immer aushalten.

 

Betroffene in der Schwangerschaft?

Man schätzt, dass bis zu 50 % der Frauen in der Schwangerschaft oder danach von Hämorrhoiden betroffen sind. Zudem entstehen dabei auch häufig Krampfadern. Während der Schwangerschaft werden die Gefäßerweiterungen im Rektum größer.

 

Aufgrund der hormonellen Umstellungen werden die Gefäße vergrößert und das Bindegewebe lockerer. Dabei kommt es auch zu Wassereinlagerungen im Gewebe und einer Gewichtszunahme sowie zu einer Einengung durch das Baby.

 

Daher ist es nur logisch wenn der Blutfluss in den Venen vor allem im Bereich des Beckens und des Anus blockiert wird. Folglich kommt es nicht selten zu Verstopfungen, die Hämorrhoiden fördern können.

 

Leber, Pfortaderstau und Hämorrhoiden

Eine häufige Ursache für Hämorrhoiden ist die Bildung eines Hochdrucks durch Blutanstauung an der Pfortader.

 

Die Pfortader leitet das Blut der Bauchorgane (Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Milz) gesammelt an die Leber weiter und mündet dort zusammen mit der Leberarterie.

 

Die Pfortader ist für die Zulieferung von Nährstoffen an die Leber verantwortlich sowie für die Zulieferung der Gifte, die dann beseitigt werden sollten. Dieser Abflüsse können bei einer Störung der Leber geschwächt und bei stärkeren Lebererkrankungen stark angestaut werden.

 

Durch chronische Entzündungen in der Leber kommt es zu Gewebeveränderungen bis hin zum örtlichen Gewebstod. Es entsteht eine sogenannte Leberverhärtung. Bei zunehmender und andauernder Krankheit wandelt sich das Gewebe immer stärker um und es kommt zur narbigen Ummauerung der Lebergefäße.

 

Dies hemmt den Blutfluss durch die Lebervene und führt zu einem Rückstau in die Pfortader.

 

Um die gestauten Blutwege zu umgehen, entstehen Umgehungskreisläufe. Das Venengeflecht am After muss sich deshalb erweitern, da dieser Bereich ein schwaches Gewebe verfügt.

 

Die Ursachen für eine Leberschädigung oder Erkrankung können Folgende sein:

-Alkoholismus

-Infektionen

-Parasiten

-Chronische Rechts-Herz-Insuffizienz mit Stauungsleber,

-Stoffwechselkrankheiten

-Drogen und Medikamentenmissbrauch

 

Die Leber und der Darm hängen eng miteinander zusammen, deshalb kann man sagen, dass Leberschäden Auswirkungen auf den Darm haben sowie umgekehrt. Folglich kann eine Spirale in Gang gesetzt werden, die beide Organe schwächt.

 

Du kannst deine Hämorrhoiden aber schnell selbst behandeln. Dabei hilft Dir unser Blog, um der Frage auf den Grund zu gehen "Was hilft gegen Hämorrhoiden?".

 

Psychische Ursachen?

Eine Ursache ist zudem psychischer Druck, was die meisten Menschen gar nicht glauben können. Es kommt nicht selten vor, dass Menschen, die unter Leistungsdruck, Existenzangst oder anderen Ängsten leiden, auch von Hämorrhoiden betroffen sind.

 

Dieser Druck im inneren eines Menschen kann sich durchaus auf den Körper übertragen und einen venösen Druck ausbilden.

 

Wie man aus den Ursachen schließen kann, gibt es viele Wege die Frage zu beantworten: Was hilft gegen Hämorrhoiden? Denn Du kannst auf jeden Fall Bewegungsmangel unterbinden, mehr Sport treiben oder Deine Ernährung umstellen.

 

Die Symptome

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Die Symptome bei äußeren Hämorrhoiden stimmen bei den Betroffenen meistens überein. Bei Beginn der Erkrankung ist es jedoch schwierig diese festzustellen, da die Symptome auf viele Erkrankungen im Bereich des Enddarms zutreffen können.

 

Außerdem sind die Symptome abhängig vom Stadium sowie vom Fortschreiten der Erkrankung. Manche Anzeichen können in allen Stadien auftreten und geben deshalb einen Hinweis auf die Hämorrhoidenerkrankung.

 

Viele Erkrankte beklagen anfangs das wiederholte Auftreten analer Blutungen. Diese kann leicht, als auch stark sein. Zudem können anales Nässen sowie ein starker Juckreiz im Analbereich allgemeine Symptome von Hämorrhoiden sein.

 

Im Anfangsstadium der Erkrankung treten Schmerzen eher selten auf. Die Anzeichen sind bedingt durch das Ausmaß der Erkrankung, weshalb Betroffene mit Hämorrhoiden des 1. Grades geringere Beschwerden haben als Patienten im 4. Grad. So stellen sich die Betroffenen die Frage:

Was tun gegen Hämorrhoiden? Wie kann ich dies selbst behandeln?

 

Symptome bei dem häufigsten Hämorrhoidenstadium: 1.Grad

 

Die Hämorrhoiden im 1.Grad sind von außen nicht sichtbar, weshalb der Analbereich des Erkrankten ganz normal zu sein scheint. Bei einer ärztlichen Untersuchung kann man die knotigen Veränderungen mit den Fingern spüren und nachweisen.

 

Normalerweise wölben sich die Knoten nur leicht in das Darmrohr hinein. In den anderen Graden sind die knotigen Veränderungen zu dem Zeitpunkt reversibel, das heißt also, dass sie sich zurückbilden können.

 

Hier können Hausmittel gegen Hämorrhoiden helfen, sodass Du Deine Hämorrhoiden selbst behandeln kannst und dir damit die Frage: "Was tun gegen Hämorrhoiden?" beantworten kannst.

 

Das Leitsymptom bei Hämorrhoiden 1.Grades sind hellrote Blutungen aus dem After. Bemerkbar machen sich diese als Auflagerung auf der Oberfläche des Stuhlgangs oder auf dem Toilettenpapier.

 

Dunkles Blut ist ein Zeichen für eine Erkrankung in Abschnitten des Magen-Darm-Trakts, die sich weiter oben befinden. Also ist dunkles Blut kein Symptom bei Hämorrhoiden. Die Blutungen erfolgen aber nicht permanent.

 

Meisten wechseln sich Phasen ab, in denen zum einen viel Blut ausgeschieden wird und Zeitpunkte, in denen kaum Blut herauskommt. Die Intensität der Blutungen kann aber jeden Tag abweichen, ohne dass sich der Grad der Erkrankung ändert.

 

Ein selteneres Symptom für Hämorrhoiden 1.Grades ist eine Blutarmut, die nur vorkommt, wenn man extreme Blutungen erleiden muss. Diese Blutungen entstehen aber im Darmrohr.

 

Was tun gegen Hämorhoiden?

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Der beste Weg, um Hämorrhoiden vorzubeugen oder bereits beim Eintreten der Hämorrhoiden die Erkrankung abzuschwächen, ist ein weicher Stuhlgang und die richtigen Stuhlgewohnheiten. Mit den folgenden Informationen wird Dir die Frage beantwortet "Was hilft gegen Hämorrhoiden?".

 

Damit der Stuhlgang weich ist, empfiehlt sich eine ballaststoffreiche Ernährung. Das heißt, man sollte viel Gemüse und Obst zu sich nehmen und genüg Flüssigkeit beispielsweise in Form von Tees oder verdünnten Säften zuführen.

 

Empfehlenswert sind mindestens 2 Liter pro Tag. Abführende Mittel wie Flohsamenschalen oder Weizenkleie könnten eine Lösung sein. Außerdem kannst du viele Hausmittel gegen Hämorrhoiden benutzen. Damit hast Du zum Teil eine Antwort darauf "Was tun gegen Hämorrhoiden?".

 

Zudem sollte man seine Gewohnheiten beim Stuhlgang ändern. Das heißt, man sollte sofort auf die Toilette gehen, wenn man den Stuhldrang spürt und keinesfalls verzögern, denn der Stuhl kann sich dabei verdicken.

 

Dies könnte die Hämorrhoiden verschlimmern. Auf keinen Fall sollte man eine Darmentleerung durch zu starkes Presse versuchen hervorzurufen. Das Gerücht, dass man jeden Tag Stuhlgang haben sollte, ist Unsinn.

 

Einige Betroffene haben eine Linderung der Erkrankung bei warmen Bädern oder bei viel Bewegung gemerkt.

 

Hämorrhoiden sind generell keine vehemente Erkrankung, daher kannst Du sie auch ganz leicht selbst behandeln. Auch wenn man vergrößerte Hämorrhoidalgefäße besitzt, heißt es nicht, dass man diese operativ behandeln muss.

 

Auch wenn Du Beschwerden hast, müssen diese nicht unbedingt mit einer Therapie behandelt werden. Einige Betroffenen sind gegen einen Eingriff, wenn Sie erfahren, dass Hämorrhoiden zwar unangenehm aber nicht bedrohlich sind.

 

Denn auch andere Erkrankungen im Bereich von After oder Mastdarm - etwa Marisken ("Analfalten", meist durch Analthrombosen), Ekzeme, Fissuren, Fisteln, Abszesse, Polypen oder ansteckende Geschlechtskrankheiten wie Feigwarzen - können ähnliche Symptome wie Hämorrhoiden hervorrufen, bedürfen aber unter Umständen einer speziellen Behandlung.

 

Vor allem aber gilt es, Krebserkrankungen (Dickdarmkrebs, Anal- und Rektalkarzinome) oder chronisch entzündliche Darmerkrankunge als Ursache der Beschwerden auszuschließen.

 

Oft sind es Scham, über die vermeintlich peinlichen Beschwerden zu sprechen, oder die Angst vor unangenehmen Untersuchungen, wie dem Austasten des Mastdarms mit dem Finger oder einer Darmspiegelung, die zu einer Verzögerung der Behandlung führen.

 

Damit riskiert man aber unter Umständen Komplikationen, die sich leicht hätten vermeiden lassen.

 

Denn grundsätzlich gilt für Hämorrhoiden wie für viele andere Erkrankungen auch: Je früher sie erkannt und therapiert werden, desto einfacher ist die Behandlung und desto größer die Heilungschance. Daher können auch viele Hausmittel gegen Hämorrhoiden helfen.

 

Mit diesen Informationen wird im folgenden Abschnitt "Was hilft gegen Hämorrhoiden?" beantwortet.

 

Welche Hausmittel gegen Hämorrhoiden helfen oder was hilft gegen Hämorrhoiden?

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In der Apotheke gibt es die unterschiedlichsten rezeptfreien Salben, Tinkturen und Lösungen für die Therapie der Hämorrhoiden. Trotzdem sollte man aufgrund der Diversität der natürlichen Hausmittel versuchen, die Hämorrhoiden mit der Natur zu bekämpfen.

 

Hämorrhoiden ist eine Erkrankung bei der es sich lohnt, natürliche Hausmittel einzusetzen. Hierbei sollte man diese aber gezielt von innen und außen behandeln.

 

Eine Salbe, die vielen Betroffenen geholfen hat, ist die Ringelblumensalbe. Man sollte dabei keine Süßigkeiten essen, denn diese rufen Verstopfungen hervor und belasten die Hämorrhoiden.

 

Mischen Sie die Ringelblumensalbe mit Honig im Verhältnis 1:1 und sollte man direkt aufstreichen und einwirken lassen. Damit kannst Du das Problem selbst behandeln und Dir die Frage "Was hilft gegen Hämorrhoiden?" beantwortet wird.

 

Außerdem können Zäpfchen und andere andere Salben aus dem Hammamelisbaum Hämorrhoiden lindern.

 

Diese schwächen Entzündungen ab und beugen das Nässen der Hämorrhoiden vor. Trotzdem sollten Sie bei Blut im Stuhl oder Schmerzen beim Stuhlgang zum Arzt gehen.

 

Man könnte auch Johanniskraut, Königskerze, Mariendistel, Schafgarbe, Kamille und Kastanienblüten mischen und kochen und anschließend trinken. Auch das Hausmittel Honig ist sehr effektiv

 

Was tun gegen Hämorrhoiden? Dazu kannst Du Steinklee und Kamille zu gleichen Teilen mischen, sie mit 1 Esslöffel und 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Dann kannst du täglich bis zu drei Tassen trinken.

 

Man könnte aber auch ein Bad in diesem Tee nehmen oder die Hämorrhoiden mehrmals am Tag mit einem teegetränkten Wattebausch abtupfen. Der Kamille-Steinklee-Tee wirkt beruhigend auf der Haut und hemmt Entzündungen im Analbereich.

 

Die Wirkstoffe des Steinklees haben eine heilende Wirkung auf die geschädigten Venen und bilden Geschwüre zurück.

 

Für die innerliche Hämorrhoiden-Behandlung eignet sich eine breite Palette an Kräutertees gern auch mit Honig.

 

Um eine entsprechende Wirksamkeit zu erzielen, sollten die Heißgetränke mehrmals täglich getrunken werden auch hier kannst Du noch zusätzlich Honig verwenden und diesen ebenfalls essen. Was hilft gegen Hämorrhoiden?

 

Besonders wirksam gegen Hämorrhoiden sind erfahrungsgemäß Teemischungen auf der Grundlage von Rosskastanie und Buchweizen. Aber auch Tees auf der Basis von Eichenrinde zusammen mit Honig bekämpfen Hämorrhoiden effektiv von innen heraus.

 

Auf jeden Fall sollte man Sportarten, die die Organe im Becken und den Enddarm belasten unbedingt vermeiden, beispielsweise Sportarten wie Seilspringen, Basket- und Volleyball, Tennis und Joggen.

 

Entsprechende Tinkturen, Zäpfchen und Kräuterteemischungen als Hausmittel gegen Hämorrhoiden gibt es vielfach in Apotheken zu erwerben. Als ebenfalls sehr hilfreich im Kampf gegen Hämorrhoiden haben sich nächtliche, feuchte Umschläge an der Afterregion erwiesen.

 

Um die Hämorrhoiden optimal im Zaum zu halten, empfiehlt sich für die Umschläge entweder Kamillenextrakt, oder normaler Speisequark. Auch letzterer besitzt eine antimikrobielle, und damit Hämorrhoiden-bekämpfende Wirkung.

 

Wie Du siehst kann auch hier die Frage "Was tun gegen Hämorrhoiden?" zum Teil beantwortet werden. Weitere Informationen zu der Frage "Was tun gegen Hämorrhoiden?" oder "Was hilft gegen Hämorrhoiden?" findest Du in unseren anderen Artikeln.

 

Die am weitesten verbreiteten Mythen

 mythen über hämorrhoiden - was tun gegen hämorrhoiden

Die Entstehung von Hämorrhoidalleiden hat mit mangelnder Hygiene zu tun.“

Falsch. Betroffene leiden nicht wegen Unsauberkeit oder unzureichender Hygiene an Hämorrhoiden. Es gibt verschiedene Ursachen, die sich gegenseitig bedingen und beeinflussen.

 

Hämorrhoiden sind eine eher selten vorkommende Erkrankung.“

Mittlerweile leidet in Deutschland annähernd jeder zweite Erwachsene über 30 Jahren daran. Dabei gehen die wenigstens wegen Scham oder Angst zum Proktologen und zögern die Beschwerden in vielen Fällen zu lange heraus. Durch die hohe Anzahl an Betroffenen kann man definitiv von einer Volkskrankheit sprechen. 

 

Ein Grund dafür ist die komplett falsche Sitzhaltung auf der Toilette. Bei der hier üblichen Sitzposition ist der Winkel (ca. 90°) viel zu groß und klemmt dadurch den Darm ab. Je kleiner der Winkel, desto freier der Darmtrakt. 

 

An Hämorrhoiden leiden nur alte Menschen.“

Das ist falsch. Natürlich wird man mit wachsendem Alter anfälliger für Beschwerden, jedoch gibt es viele jüngere Menschen, die betroffen sind oder allgemein an einer Enddarm-Erkrankung leiden.

 

Das Ineinandergreifen von unterschiedlichen Faktoren wie beispielsweise zu starkes Pressen, chronische Verstopfung sowie enorme Belastungen können Beschwerden bei jungen Menschen hervorrufen.

 

Meistens sind Männer von Hämorrhoiden betroffen.“

Das ist falsch, denn Frauen sind genauso anfällig wie Männer. Vor allem während der Schwangerschaft sind Frauen davon betroffen. Grund dafür ist das stark belastete Gewebe, die Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen.

 

Ich habe Hämorrhoiden, wenn ich Blut im Stuhl habe.“

Hellrotes Blut im Stuhl kann natürlich ein Anzeichen sein. Trotzdem muss dieses mit anderen Symptomen übereinstimmen, denn Blut im Stuhl kann zudem auch ein Anzeichen für andere Enddarm-Erkrankungen sein.

 

Die Untersuchung beim Proktologen bereit großen Schmerz.“

Das ist nicht der Fall. Eine ärztliche Untersuchung ist bei Hämorrhoiden Beschwerden in der Regel nicht schmerzhaft. Bei anderen Erkrankungen kann es je nach Grad etwas Schmerzen bereiten. Allerdings kann es sehr schmerzhaft werden wenn es zu einer Operation kommt.

 

Wenn ich Abführmittel benutze, werde ich seltener an Hämorrhoiden leiden.“

Natürlich können Abführmittel Verstopfungen lindern und helfen gegen harten Stuhl, jedoch zerstören diese künstlichen Mittel die natürliche Darmflora. Deswegen ist von einer langfristigen Verwendung abzuraten.

Ich hoffe wir konnte dir einige deiner Fragen beantworten und zusätzlich etwas Hilfe geben. Wenn du noch weitere Antworten zu der Frage "Was tun gegen Hämorrhoiden?" suchst dann schau dich gern auch in unseren anderen Artikeln um.

Wir klären verschiedenste Fragen zu dem Thema und helfen dir gern weiter wenn dir etwas unklar ist.

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